Telefónica und Mercedes-Benz bauen eine 5G Fabrik

Telefónica und Mercedes-Benz bauen eine 5G FabrikDas weltweit erste 5G-Mobilfunknetz für die Automobilproduktion soll dort entstehen (Bild: Pixabay)
mittelstandinbayern.de Online magazin

Gemeinsam mit dem Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland und dem Netzlieferanten Ericsson arbeitet Mercedes-Benz in seiner „Factory 56“ in Sindelfingen am weltweit ersten 5G-Mobilfunknetz für die Automobilproduktion. Im Rahmen eines Innovationsprojektes wird der Mobilfunkstandard 5G erstmals in die laufende Produktion implementiert. Das 5G-Netz wird vom Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber Ericsson installiert.

Mit diesem Meilenstein stellen die Kooperationspartner sicher, dass der 5G-Standard der Zukunft für den Industriestandort Deutschland Realität wird. Mercedes-Benz hat mit Telefónica Deutschland einen erfahrenen Partner: „Wir starten die 5G-Ära für den Industriestandort Deutschland und bauen das modernste Mobilfunknetz für eine der modernsten Automobilfabriken der Welt“, sagt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland.

5G-Netzwerk ermöglicht intelligente Produktion bei Mercedes-Benz

Der Aufbau einer eigenen Infrastruktur bringt viele Vorteile und spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Smart Manufacturing für die Zukunft. Der Einsatz modernster 5G-Netzwerktechnik ermöglicht es Mercedes-Benz unter anderem, bestehende Produktionsprozesse in seinem Werk mit Hilfe neuer Features zu optimieren. Dazu gehören beispielsweise die Datenverknüpfung oder die Produktverfolgung am Fließband.

Mit dem 5G-Netz können die enormen Datenmengen, die für verschiedene Testszenarien mit dem Automobil der Zukunft benötigt werden, sehr schnell verarbeitet werden (via „Datendusche“). Der 5G-Mobilfunkstandard ermöglicht schnelle Datenübertragungsraten im Gigabit-Bereich bei extrem niedriger Latenz und hoher Zuverlässigkeit.

Leistungsstarkes 5G-Netzwerk mit zahlreichen Innenantennen und 5G-Hub

Um die volle Leistungsfähigkeit von 5G zu erreichen, sind kurze Wege unerlässlich. Dies ist nur über eine lokale Infrastruktur möglich, wie sie in der „Factory 56“ erstmals umgesetzt wird. Die Anlage ist nicht nur flexibel und umweltfreundlich, sondern nutzt auch intelligente und digitalisierte Technologien, die es ermöglichen, das volle Potenzial von Industry 4.0 auszuschöpfen. So sind beispielsweise die Maschinen und Anlagen eng miteinander vernetzt. Um dies zu erreichen, wurde die „Factory 56“ von den Kooperationspartnern mit mehreren 5G-Kleinzellen-Innenantennen und einem zentralen 5G-Hub ausgestattet.

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